Warum WordPress als CMS auch für Firmen genial ist

Von der anfangs einfachen Software zum komplexen Redaktionssystem:
Hierzulande herrschen immer noch viele Vorbehalte gegen den Einsatz von WordPress als CMS für Unternehmen. Doch es gibt viele Gründe für Unternehmen, es zu nutzen.
Das Time Magazine, die Vogue, BBC America  und die freie Universität Berlin haben etwas gemeinsam: All diese Websites nutzen WordPress als Content-Management-System (CMS). Früher stark belächelt, hat das Open-Source-CMS in den vergangenen rund 13 Jahren eine verdammt steile Karriere hingelegt: von der  einfachen Software zum Erstellen von vorwiegend privaten Blogs hin zum heutigen umfassenden Redaktionssystem, das auch für Firmen keine Wünsche offen lässt. Mittlerweile ist weltweit bereits jede 4. Webseite dank WordPress existent.

Vorbehalte gegen WordPress

Trotz all der positiven Entwicklung herrschen hierzulande immer noch Vorbehalte gegen den Einsatz von WordPress als CMS für Unternehmen: WordPress habe schlechte Performance, sei nicht sicher genug, tue sich schwer mit Mehrsprachigkeit und eigne sich nicht für umfangreiche Internetauftritte mit hohen Zugriffszahlen – so lauten die häufigsten Vorurteile.
All diese Vorbehalte aus dem Weg räumen, wird nie funktionieren, muss es auch nicht. Jeder hat andere Anforderungen, und all diese zu erfüllen… Ihr wisst!

Argumente für die Nutzung von WordPress

Egal ob Designer, Entwickler, Projektleiter oder Redakteur – ich persönlich empfehle WordPress und dafür habe ich meine Begründungen:
  • Als Open-Source-CMS ist WordPress zunächst mal auf Kostenebene sehr effizient. Egal ob es um ein Content-Portal, eine Shop-Lösung oder eine Kampagnen-Site geht – es ist alles möglich. Und es fallen keinerlei Lizenzkosten an.
  • Dadurch, dass Programmierer weltweit das System immer weiter entwickeln, gibt es für fast alle Anwendungen und Wünsche hilfreiche Plugins, durch die sich das Redaktionssystem flexibel erweitern lässt.
  • WordPress ist als CMS sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen was es Firmen ermöglicht, die Webseiten nach Fertigstellung theoretisch selbst anzupassen und zu erweitern.

Häufige WordPress Fragen

WordPress ist unsicher und zieht Hacker an wie das Licht die Motten.
Wer „Sicherheit“ und „WordPress“ googelt, stösst auf viele Berichte über Sicherheitslücken.

1. Wie sicher ist WordPress im Vergleich zu anderen CMS?

Wie jede andere Software auch, ist WordPress nicht zu 100% gefeit vor Sicherheitslücken – es ist schliesslich Open Source und somit ist der Quelltext offen verfügbar. Durch die riesige Community werden Sicherheitslücken jedoch sehr schnell geschlossen. Entscheidend ist es daher, regelmässig und wirklich zeitnah verfügbare Sicherheits-Updates einzuspielen.

2. WordPress bietet Tausende von Plugins. Woher weiss ich, welches Plugin für meine individuellen Bedürfnisse passt?

Als WordPress-Neuling oder Privatperson verliert man da durchaus schnell den Überblick. Wenn man jedoch genau weiss, wonach man sucht, lassen sich relevante Plugins ziemlich schnell finden. Allerdings sollte man anhand von Kriterien genau prüfen, welches Plugin wirklich Qualität hat. Downloadzahlen und Bewertungen helfen hier weiter. Auch die Qualität des Supports beim Plugin-Entwickler ist entscheidend: Wird es vom Entwickler laufend gepflegt? Sind die Plugin-Versionen an aktuelle WordPress-Updates angepasst? Wie lange ist das letzte Update her? Wie zeitnah reagiert der Entwickler auf Kunden-Anfragen?

3. Es ist ja schön und gut, dass es so viele fertige Themes gibt – aber die Corporate Identity meiner Firma bleibt doch da bestimmt auf der Strecke?

Ein Theme, das zu 100% alle Kundenwünsche erfüllt, muss immer von Grund auf neu entwickelt werden. Dies ist allerdings bei anderen Systemen ebenso der Fall.

4. Lässt sich Mehrsprachigkeit mit WordPress umsetzen?

Mehrsprachigkeit ist mit WordPress mittlerweile sehr gut umsetzbar.

5. Geil aussehen ist nicht alles! Wie schneidet WordPress bei SEO ab?

Vor ein paar Jahren genügte es, einfach nur eine Internetseite zu haben, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Mittlerweile nimmt die für Suchmaschinen optimierte Programmierung eine entscheidende Rolle ein, um eine gute Platzierung in den Suchergebnissen von Google und Co. zu gewährleisten. Die SEO-Optimierung lässt sich bei WordPress durch dafür ausgereifte Plugins und Themes, die mit einem Augenmerk auf technischer SEO entwickelt wurden mit sehr gutem Erfolg umsetzen. So sorgen Plugins wie beispielsweise mein persönlicher Favorit YOAST für Meta-Einträge, die Erstellung von XML-Sitemaps und andere wichtige SEO-Features.

Das Schöne ist: Vieles passiert hier bereits automatisch, so dass sich der Kunde viel Arbeitszeit und damit Kosten spart. Aber etwas Einarbeitung ist wie bei allem im Leben nicht zu vernachlässigen.
Das war mein persönliches Plädoyer „für“ WordPress. Andere Meinungen werden natürlich akzeptiert und hier auch gern gelesen.
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