Zunehmend verlinken Blogger, Websites und Apps auf die AMP Versionen Ihrer Inhalte.

Hat dies Vorteile?

Die Bedeutung der sogenannten AMP Seiten steigt auch außerhalb der Google-Suche immer weiter an. Immer mehr Websites und Apps verlinken auf die AMP-Version statt auf die normale Variante.

Der Hauptgrund liegt klar auf der Hand. AMP Seiten laden in der Regel wesentlich schneller als normale Websites und sind mit weniger oder gar keiner Werbung versehen.

Der Hauptvorteil, die schnelleren Ladezeiten werden durch verschlanktes HTML, JavaScript sowie durch das Cachen und das optimierte Ausliefern der Daten durch ein Content Delivery Network (CDN) erreicht.

In der Vergangenheit waren Links zu AMP-Seiten fast nur auf den Ergebnisseiten der mobilen Google-Suche zu sehen. Dort zeigt Google AMP-Treffer unter anderem im Newsbereich, aber auch für normale Ergebnisse an.

Die aktuelle Entwicklung geht jetzt aber in die Richtung, wonach AMP-Seiten jetzt immer zunehmender von Webseiten und Apps jenseits von Google verlinkt werden. Das zeigt zB. die aktuelle Relay Media Studie. Deren AMP-Seiten verzeichneten in letzter Zeit einen verstärkten Referral-Traffic von Apps wie Flipboard, Bleacher Report oder LinkedIn. Der Google-fremde Refferal-Traffic auf den AMP-Seiten von Relay Media beträgt mittlerweile schon um die 10%.

AMP-Seiten sind oft die bessere Alternative

Das Verlinken von AMP-Inhalten anstelle der normalen Webseitenversion ist ohne Weiteres möglich, denn jede Seite, für die eine AMP-Variante existiert, verlinkt diese mit dem folgenden Tag:

<link href=“https://amp-example-url.html“ rel=“amphtml“/>
Das Verlinken der AMP-Variante anstelle der normalen Webseitenversion bringt für die verlinkende App einige Vorteile:

-Schnellere Ladezeit
-Weniger zu übertragendes Datenvolumen
-Weniger störende Werbung und dadurch
-Eine bessere Nutzererfahrung

Gerade bei Apps kommt es auf schnelle Ladezeiten an, denn mehr noch als bei einem Browser erwarten Eure User hier eine besonders bequeme und komfortable Präsentation der Inhalte.

AMP als Rankingfaktor

Publisher und Webseitenbetreiber haben sogar die Möglichkeit, die AMP-Versionen ihrer Seiten als Canonical zu setzen und Google damit anzuzeigen, dass diese Seiten für den Index und das Ranking herangezogen werden sollen.

Gerade dann muss aber darauf geachtet werden, dass die Inhalte auf den AMP-Seiten denen der normalen Variante entsprechen. Es wäre falsch, hier nur eine abgespeckte Version anzubieten, in der wichtige Elemente wie zum Beispiel Videos oder eine vollwertige Navigation fehlen. Darauf hat Johannes Müller von Google immer wieder hingewiesen.

AMP auf dem Vormarsch

Durch die zunehmende Verbreitung und Verlinkung scheint sich die Erfolgsgeschichte von AMP fortzusetzen. Vor allem für Apps, aber auch für die Verlinkung aus normalen Webseiten stellen AMP-Seiten eine gute Alternative dar, weil sie schneller laden und meist mit weniger störender Werbung versehen sind.

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